Die Umschau berichtet über das 4. Fan-Treffen der Dienst- und Regierungsfahrzeuge in Wittenberg

„Was Liebhaber für Volvo, Tschaika & Co. zahlen“

MDR Mediathek, Umschau vom Di, 07.05.2019, 20:15

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4. Treffen für Dienst- und Regierungsfahrzeuge in Lutherstadt - Wittenberg

„Heute sind die Dienst- und Regierungsfahrzeuge der DDR in Volkes Hand“

Bereits heute (3. Mai 2019) konnte man auf dem Wittenberger Marktplatz eine Vielzahl seltener Dienst- und Regierungsfahrzeuge aus DDR - Zeiten betrachten. Möglich machte dies der Verein " Fuhrpark Ost - West " aus Witting...

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Wittinger Sommerfest: Super Voice und Grand Prix feiern erfolgreiche Premieren

La Ola an der Langen Straße

Wittingen. Die Wittinger haben sich ihr Sommerfest auch vom vielen Grau am Sonnabend nicht vermiesen lassen. Kein Wunder – gleich zwei große Premieren machten einen Besuch in der Altstadt schon fast zur Pflicht…

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Quelle: Wittinger Zeitung, Isenhagener Kreisblatt, von Holger Boden, Carola Hussak, 27. Juni 2016


 

Am 1. Mai im Bonzen-Volvo

Jetzt lässt sich Erichs Leibwächter selbst chauffieren!

Berlin. Früher musste er Honecker chauffieren, gestern durfte er im dunkel-blauen Volvo selbst mal hinten sitzen. Bernd Brückner…

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Quelle: Bild Zeitung, von Hartmut Kascha, 02. Mai 2016

 


 

Einheitsfeier in Höddelsen: Oldtimer-Kolonne, Ehrungen und Schere

Zweitakter-Wolke in Texas

Höddelsen. Zum 25. Mal feierten die Einwohner von Texas, Lüben, Erpensen und Langenbrügge, den Tag der Deutschen Einheit gemeinsam. Und es wurde eine Einheitsfeier wie…

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Quelle: Altmark-Zeitung, von Rüdiger Lange, 06. Oktober 2015

 


 

Mehr als 300 Menschen auf dem Marktplatz / Kolonne mit 60 historischen Fahrzeugen

Wittingen feiert die Einheit

Wittingen/Diesdorf/Frankfurt. Mehr als 300 Menschen aus dem Isenhagener Land und der Altmark haben am Samstag auf dem Wittinger Marktplatz das Fest zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit besucht. Wie in vielen anderen Orten…

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Quelle: Wittinger Zeitung, Isenhagener Kreisblatt, von Rüdiger Lange und Holger Boden, 05. Oktober 2015

 


 

„Wir sind ein stabiler Standort für die Menschen geworden, die hier gern leben“

Gemeinsam: Zwei Landkreise feiern die Deutsche Einheit

Diesdorf / Wittingen. Der Altmarkkreis Salzwedel und der Landkreis Gifhorn feierten gemeinsam am Sonnabend in der Hilmsener Scheune im Freilichtmuseum Diesdorf „25 Jahre Deutsche Einheit“. „Im Osten war zuerst die Freiheit, dann…

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Quelle: Altmark-Zeitung, Sonderseiten Tag der deutschen Einheit, von Rüdiger Lange und Holger Boden, 05. Oktober 2015

 


 

Imposantes altmärkisches Erstefest am Einheitstag im Freilichtmuseum kommt an

Gedroschen und gefeiert

Diesdorf. Das große altmärkische Erntefest am Tag der Deutschen Einheit im Diesdorfer Freilichtmuseum sprengte einmal mehr alle Erwartungen.
Das Museum platzte förmlich aus den Nähten. Hunderte Besucher...

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Quelle: Altmark-Zeitung, Sonderseiten Tag der deutschen Einheit, 05. Oktober 2015

 


 

Reportage DDR-Flüchtling

Im Grenzbereich

Eine Original-Limousine der Roten Armee an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze verursacht nicht nur in Zeiten der Ukraine-Krise ein gruseliges Gefühl. Der einstige Republikflüchtling Rolf Mahlke, dem das Auto gehört, ist sich keiner Schuld bewusst. Er sagt: „Das ist keine Ostalgie, sondern meine bis heute andauernde Rache am System“...

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Quelle: www.autobild-klassik.de, Nr. 4, April 2015

 


 

NDR, 06.11.2014 10:20 Uhr

Trabi und Co: Schätze deutscher Geschichte

Das Sinnbild für die ehemalige DDR ist der Trabant, auch liebevoll Trabi genannt. In Wittingen, an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, hat sich ein neuer Oldtimer-Club gegründet: Der „Fuhrpark Ost-West“...

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AutomuseumStiftung AutoMuseum Volkswagen Aktuell:

Fuhrpark-Ost-West war zu Gast

Vorboten der Einheit. Volkswagen in der DDR.

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„Fuhrpark Ost-West“ auf Tour durch die nördliche Altmark / 200 Kilometer zurückgelegt

Start in Wittingen: „Subbotnik“ mit 40 Teilnehmern

Als gelungene Veranstaltung wertet der neue Verein „Fuhrpark Ost-West“ seinen „Subbotnik 2014“, eine motorhistorische Ausfahrt durch die Altmark zum Blaulichtmuseum Beuster bei Seehausen...

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Quelle: Isenhagener Kreisblatt, Lokalredaktion Stadt Wittingen, Holger Boden, 12.08.2014

 


 

Automobile Schätze starten in Wittingen Ausfahrt zur „Altmark-Classic“

Schmucke Oldtimer auf Tour

Wittingen/Beuster. Ein original Barkas-Kleintransporter auf Hochglanz poliert in Rot und Weiß, ein Lada mit Armee-Emblem, Trabant 601 Kübelwagen, Fiat 131 Mirafiori, BMW und die eindrucksvollen Volvos, die einst von der Staatsführung der DDR benutzt wurden
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Rolf Mahlkes Hobby sind seit vielen Jahren die Oldtimer, darunter dieser BMW und die beiden Lada-Modelle. Fotos: Michalzik
Im Wittinger Mozartweg hatte sich am Samstagmorgen eine stattliche Parade schmucker Oldtimer eingefunden. Grund dafür war eine Privatausfahrt, die Dr. Rolf Mahlke organisierte.
Pünktlich um 9 Uhr setzte sich die Kolonne in Bewegung, denn sie hatte einen festen Ankunftstermin. Es ging nach Arendsee, wo zur selben Zeit die Startveranstaltung der „Altmark-Classic“ stattfand. Der Plan war, dort die Plätze der Oldtimer einzunehmen, die sich in Bewegung gesetzt und den Ort verlassen hatten, damit es für die Zuschauer an der Strecke noch etwas zu sehen und zu erleben gab.
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Nachdem die Teilnehmer sich bei einem Brunch gestärkt hatten, ging es weiter zum „Blaulicht-Museum“ nach Beuster. Dort reihte man sich als Teil der Veranstaltung in die Schaustücke ein. Es gab eine Führung durch Mahlke, eine Feldparade diverser Militärfahrzeuge sowie einen Besuch des „Konsum“ und des Abschnittsbevollmächtigten. Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit der ehemaligen DDR ging es durch die Altmark zurück nach Wittingen, wo ein großes Grill-Buffet aufgebaut war. Rolf Mahlke geht seinem Hobby seit vielen Jahren nach, hat auch bereits an großen Oldtimer-Rallyes teilgenommen. Die Teilnehmer am Sonnabend kamen zum Teil aus Wittingen, aber auch aus Berlin oder Thüringen. Sie zeigten sich am Start der Ausfahrt bestens gelaunt, war doch das Kaiserwetter eine ideale Voraussetzung für eine Fahrt mit betagten Fahrzeugen. Blieb nur eine kleine Sorge: dass die eine oder andere in die Jahre gekommene Maschine in den Tropentemperaturen zu heiß werden könnte.

Von Horst Michalzik
Quelle: Altmark Zeitung, Allgemeine Zeitung der Lüneburger Heide, Isenhagener Kreisblatt
29.07.2013

 


Französisches Luxus-Auto verführt zu Gelassenheit

Renè und Jens Mahlke"Die Mahlkes sind eine autoverrückte Familie'", meinen die Brüder Renè und Jens. Gemeinsam bestritten sie jüngst mit einem 25 Jahre alten Citroen CX 25 Prestige - ein Sammlerstück ihres Onkels - eine Old- und Youngtimer-Rallye von Hamburg nach Berlin. Eine Premiere, die auch deshalb gelang, weil das Fahrzeug mit großem Aufwand in der Zerbster Firma Bosch Car Service Gast vorbereitet wurde.

Zerbst. "Als wir mit dem Auto zum ersten Mal in Zerbst waren, ist uns direkt am Markt fast der Motor kaputt gegangen. Ein gerissener Keilriemen, das Kühlwasser kochte, die Lichtmaschine war kaputt." Das war Anfang April dieses Jahres. Renè Mahlke schmunzelt beim Erzählen, obgleich die Sache übel hätte ausgehen können.


Foto links: Renè und Jens Mahlke aus Zerbst nahmen mit diesem 25 Jahre alten Citroen CX 25 Prestige an der Rallye "Hamburg-Berlin-Klassik" teil. Die technische Vorbereitung erfolgte durch Maik Beutelmann im Bosch Car Service Gast. (Foto: Thomas Drechsel)

Offenbar hatte der 25 Jahre alte Citroen CX 25 Prestige während der Fahrt von Niedersachsen nach Zerbst viele Bonuspunkte gesammelt, denn die Brüder Mahlke ließen sich weiter auf den Youngtimer ein. "Unser Onkel sammelt Fahrzeuge aus dem ehemaligen Osten, speziell mit DDR-Geschichte. Lada, aber auch die damaligen Staatskarossen, die ja aus dem Westen importiert wurden. Dieser Citroen ist zwar im Westen gelaufen, aber er ist absolut baugleich mit den einstigen DDR-Regierungsfahrzeugen, die ja allesamt auch Repräsentationsfahrzeuge unter Honecker waren", erzählt Renè Mahlke

Gründlicher Check

Citroen der Brüder MahlkeDoch auch diese Autos kommen in die Jahre. "Sie müssen bewegt werden. Also haben wir das Auto für unseren Onkel bewegt." Und zwar im Mai als Teilnehmer der Rallye "Hamburg-Berlin-Klassik" einer großen Verlagsgruppe. Mahlkes waren zudem mit zwei Lada am Start - neben Porsche, Mercedes, Alfa, VW oder Ford ebenso eher Exoten. "Die 190 Starterplätze waren äußerst begehrt. Wir hatten großes Glück, dabeisein zu dürfen."

Foto rechts: Zwischen Hamburg und Berlin zog der aus insgesamt 190 Fahrzeugen bestehende Rallye-Troß auch durch so manches mecklenburg-vorpommernsche Städtchen. Hier im Vordergrund der Citroen der Brüder Mahlke sowie daneben der vom Onkel gesteuerte Lada. (Foto: privat)

Zuvor wurde der knapp fünf Meter lange Citroen in Zerbst komplett durchgesehen. Jens Mahlke, der mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Renè die Citroen-Crew ausmachte, hatte sich an ein Praktikum erinnert. Als Schüler war er beim Bosch Car Service von Peter Gast in Zerbst untergekommen, bevor er später eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in der Wema antrat.

"Ich wusste, dass die Jungs dort was drauf haben. Also haben wir den Citroen dort vorgestellt", erzählt Jens. Mechaniker Maik Beutelmann hatte dann auch alle Hände voll zu tun: Alle Keilriemen waren zu erneuern, Schläuche waren porös, Elektro- und Elektronik-Leitungen und -bauteile defekt, diverse Leitungen der hydropneumatischen Anlage mussten unbedingt gewechselt werden. Eine besondere Schwierigkeit bereiteten die Reifen. Die Felgen waren eigens für dieses Fahrzeug hergestellt worden, weder 15- noch 16-Zöller Gummi passten drauf. "In München haben wir dann einen Spezialreifenhändler ausfindig gemacht, damit wir die Bereifung wechseln konnten. Die alten Reifen stammten aus 1994", berichtete Beutelmann.

Sieg in Einzelprüfung

Während der rund 1100 Rallye-Kilometer erwies sich das Auto dann als außerordentlich komfortables wie nobles Gefährt. "Man nimmt sich in diesem Auto für jeden Bedienvorgang eine Sekunde länger Zeit. Das Auto entspannt, das ist tatsächlich wahr", schwärmt Renè Mahlke, der im "normalen Leben" VW Golf fährt und Zollbeamter in Herford (Nordrhein-Westfalen) ist.

Die zweite Etappe bescherte dann einige Probleme: Verlust von Hydraulikflüssigkeit. "Das ist wirklich schlimm. Das hat Auswirkungen auf ABS, Bremsen, Klimaanlage, Automatikschaltung, Servolenkung und sogar die Fensterheber. Aber wir haben es provisorisch in den Griff bekommen." Mehr noch: Die Brüder gewannen eine der insgesamt 15 Wertungsprüfungen. "190 Meter in genau 17 Sekunden fahren. Ich war total überrascht, als wir auf die Hundertstelsekunde genau im Ziel ankamen", erzählt Renè. Bester von 190 Startern! Dafür gab's sogar ein I-Pad.

Die Brüder schwärmen von der Rallye und dem Auto. 150 000 Kilometer auf der Uhr, unter der Haube lediglich einen 2,5 Liter-Vierzylinder mit 140 PS Leistung, verwöhnt er nicht mit Temperament, dafür mit auch heute noch aufpreispflichtigen Extras. Die für 1986 avantgardistische Innenraumgestaltung findet im extralangen Fond-Bereich ihre Krönung: Man versinkt wie in einem Plüschsofa, kann die Beine dabei fast ganz ausstrecken.

Das Fahrzeug soll bald weitere schöne Strecken zu sehen bekommen. "Wie gesagt: Bei diesem Auto ist Gelassenheit angesagt. Man geht ganz behutsam damit um. Automatisch. Das ist die eigentliche Faszination."

Von Thomas Drechsel
Quelle: Volksstimme.de, 15.06.2011